Wie man versuchen kann, eine außerkörperliche Erfahrung gezielt herbeizuführen
Das ist vergleichbar mit Berichten von Nahtodpatienten, die am Unfallort den Rettungseinsatz der Sanitäter an ihrem eigenen Körper verfolgen oder während einer Notoperation den Operationssaal samt der Bemühungen der Ärzte überblicken. Wenn diese Menschen später ins physische Leben „zurückkehren“ und den verblüfften Ärzten im normalen Wachbewusstsein detailgenau beschreiben können, was am Unfallort oder im Operationssaal geschehen war, dann stellen diese Berichte einen starken Hinweis für die Realität eines nichtphysischen Bewusstseins dar (siehe hierzu unsere Artikelsammlung zur Nahtodforschung). Der Beweis kann aber immer nur von den Beteiligten selbst anerkannt werden. Für Außenstehende, die am Unfallort oder im Operationssaal nicht anwesend waren, bleiben solche Berichte nicht mehr als Anekdoten.
Falls Sie abenteuerlustig genug sind, außerkörperliche Erfahrungen selbst zu generieren, könnten Sie versuchen, die Echtheit Ihrer Erlebnisse auf ähnliche Weise zu verifizieren. Versuchen Sie, im außerkörperlichen Zustand einen physischen Ort zu bereisen und merken Sie sich, was Sie dort gesehen haben. Sobald Sie wieder im normalen Wachbewusstsein sind, notieren Sie alles und zeichnen Sie eine Skizze dessen, was Sie gesehen haben. Begeben Sie sich anschließend zu dem Ort, den Sie im außerkörperlichen Zustand bereist haben oder bitten Sie jemanden, der dort wohnt, den Ort zu beschreiben oder Ihnen ein Foto davon zu schicken. Dann können Sie feststellen, ob sich der Ort tatsächlich so darstellt, wie Sie ihn im außerkörperlichen Zustand erfahren haben.
28:13 Minuten, deutsch
Frau Zürcher erlebt seit vielen Jahrzehnten außerkörperliche Erfahrungen. In diesem Interview mit Franz Dschulnigg vom Kanal "empirische Jenseitsforschung" erzählt sie von ihren Erlebnissen.
133 Minuten, deutsch
In der Matrixwissenrunde vom 15.12.2018 hatten wir Jürgen Ziewe als Gast. Jürgen ist ein in England lebender Künster und Illustrator, der seit den 70er Jahren regelmäßig außerkörperliche Erfahrungen gemacht hat, die er im Form von Tagebüchern und Bildern festgehalten hat. Nach 40 Jahren dieser Erfahrungen hat Jürgen die von ihm gewonnenen Einsichten in Form von drei englischen Büchern sowie vielen Vorträgen und Interviews geteilt. Diese Matrixwissenrunde war die erste deutschsprachige Veröffentlichung mit Jürgen Ziewe. Inzwischen sind auch erste Bücher von ihm übersetzt worden (siehe Abschnitt 4: Weiterführende Informationen und Buchtipps)
Eine Fortsetzung des Interviews (Teil 2 von Juni 2020) finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.youtube.com/watch?v=hEONNDfOk18
Das Prinzip funktioniert sehr einfach: Wenn Sie in Ihrem linken Ohr einen Ton hören, der mit einer Frequenz von 400 Hertz schwingt, wohingegen in Ihrem rechten Ohr ein Ton mit einer Frequenz von 414 Hertz erklingt, beträgt die Differenz 14 Hertz. Ihr Gehirn erzeugt aus dieser Differenz selbstständig den Eindruck einer entsprechenden Schwingung. Sie vernehmen also eine rhythmische Schwingung von 14 Hertz, obschon gar kein Audiosignal mit dieser Schwingungsfrequenz in Ihre Ohren eingespeist wurde. Es liegt sozusagen eine „akustische Täuschung“ vor. Wenn das Gehirn lange genug diese akustische „Phantom-Schwingung“ wahrnimmt, passt es sich idealerweise in seiner Gehirnwellenfrequenz dieser Schwingung an. So will es zumindest die Theorie. Astralreisen sollen sich bei besonders niedrigen Frequenzbereichen von unter sechs oder gar unter vier Hertz ereignen. Mit „Binauralen Beats“ könnte der Prozess, solch niedrige Gehirnwellen zu erreichen, vereinfacht werden.
Schnappen Sie sich also am besten Ihre Stereo-Kopfhörer und probieren Sie den Effekt einfach selbst aus. Im Internet finden Sie tausende Informationen und das nötige Audiomaterial hierzu. Es gibt sogar kostenlose Apps, mit denen Sie die gewünschten Frequenzen selbst auswählen und einstellen können. Vielleicht hilft Ihnen die Nutzung „Binauraler Beats“ bei Ihren Versuchen, eine außerkörperliche Erfahrung herbeizuführen.
Außerdem ermöglicht diese Option den sozialen Austausch mit Gleichgesinnten. Nicht zuletzt könnten Sie in dieser Konstellation auch versuchen, kollektive Jenseits-Erlebnisse herzustellen, um sich die Realität des Phänomens eindeutig zu beweisen. Je mehr Teilnehmer im außerkörperlichen Zustand unabhängig voneinander Dasselbe erleben, desto sicherer können Sie sich sein, dass die wahrgenommene Realität objektiv existiert.
Vor der Auswahl eines bestimmten Workshops sollten Sie sich vorab gut informieren. Prüfen Sie, welche Anbieter Ihnen seriös erscheinen und welche der jeweils angebotenen Methoden und Techniken Ihnen zusagen. Bauen Sie auf Empfehlungen aus erster Hand. Vielleicht kennen Sie vertrauenswürdige Menschen, die schonmal an solchen Workshops teilgenommen haben. Oder Sie stoßen in Interviews und Vorträgen auf glaubwürdige Menschen, die ehrliche Empfehlungen aussprechen. Machen Sie sich überdies ein eigenes Bild von den Trainern und Ausbildern solcher Workshops. Viele von diesen Trainern und Ausbildern präsentieren sich in Online-Auftritten, geben Interviews oder halten Vorträge, die Sie sich im Vorfeld anschauen könnten.