Warum Fernwahrnehmung kein Blick in die Glaskugel ist, sondern einem ausgeklügelten Protokoll folgt
Hierzu ein Beispiel: Wenn ein Viewer ein bestimmtes Target als grün wahrnimmt und zugleich den Eindruck eines hohen Objekts erhält, könnte sein analytischer Verstand beginnen, beide Informationen zu kombinieren, um bereits erste Interpretationen daraus zu formen. Er würde vielleicht vermuten, es könnte sich um einen Baum handeln. Mit diesem Bild im Kopf würden dann in der Folge alle weiteren eingehenden Informationen „gefiltert“: Was der Vorstellung des Baumes nicht entspricht, würde entweder gar nicht mehr klar empfangen oder vielleicht in Richtung eines Baumes umgedeutet. Diese sogenannten „analytischen Überlagerungen“ gilt es unbedingt auszuschalten. Deshalb werden verschiedene Wahrnehmungen wie Farben, konkretere Formen oder gar Zwecke und anwesende Personen separat abgehandelt und nicht gleichzeitig.
In Stufe 2 werden verschiedene eingehende Informationen in verschiedene Kategorien eingeteilt, ohne dazwischen Verbindungen oder Interpretationen zuzulassen. Dabei handelt es sich um Farben, Gerüche, Geschmäcker, Temperaturen oder Geräusche, die nacheinander einfach nur gesammelt werden. Sollte dem Viewer dabei versehentlich eine Interpretation in den Sinn schießen, muss er diese sofort nennen und als solche an einer separaten Stelle auf dem Blatt notieren. So können Aktivitäten des Verstandes systematisch als „analytische Überlagerung“ identifiziert und symbolisch beiseitegelegt werden, damit der Viewer den Kopf umgehend wieder frei kriegt.
In Stufe 3 erhält der Viewer die Anweisung, die Informationen aus Stufe 2 zu positionieren, also im Raum darzustellen. Dazu fertigt er eine Zeichnung an, die bereits Teilaspekte enthalten kann. Würde das Target zum Beispiel eine russische Militäranlage sein, würde er womöglich erste kleine Teilbereiche einer Gebäudestruktur zeichnen. Von einer Beschreibung der gesamten Anlage oder gar von einer Identifikation ihres Zwecks ist er an dieser Stelle aber noch weit entfernt.
12:45 Minuten, deutsch
In dieser Matrixwissenrunde ging es ums Thema Remote Viewing. Als Gäste hatten wir Stefan Franke und Benny Pamp - die Gründer der Academy of Mind. Sie haben uns zunächst eine etwa 50-minütige Einführungspräsentation ins Thema Remote Viewing gehalten, danach haben sich die beiden für fast weitere 3 Stunden unseren Fragen gestellt, wobei nur 2 Stunden davon hier veröffentlicht werden. Ab Minute 16:26 erläutern die beiden das "Remote Viewing"-Protokoll.