Von Kollektivwesen und sozialen Erinnerungskomlexen: Ein Einstieg in die komplexen Lehren von Michael und Ra
Die astrale Ebene ist der physischen Ebene am nächsten. Hier halten sich laut „Michael“ Verstorbene zwischen ihren Reinkarnationen auf. Menschen, die eine Nahtoderfahrung erleben, betreten ebenfalls zeitweilig diese Ebene. Außerdem beherbergt die Astralebene verschiedene Geistwesen, die in Religionen und Mythologien als Engel, Dämonen oder Dschinn bezeichnet wurden. Im Zuge von außerkörperlichen Erfahrungen können wir diese Ebene selbst bereisen. Auch beim Träumen berühren wir laut „Michael“ die Astralebene.
Skeptiker mögen Varda Hasselmann vorwerfen, die von selbsternannten Medien in den USA erfundenen „Michael-Teachings“ bloß ins Deutsche übersetzt zu haben, um sie dann in ebenso betrügerischer Absicht an ein deutschsprachiges Publikum zu verkaufen. Wer der Sache offener gegenübersteht, könnte hingegen die Tatsache, dass hier mehrere Medien von verschiedenen Entitäten eine inhaltlich weitgehend gleichlautende Botschaft erhalten haben wollen, als einen Hinweis darauf deuten, dass an der Lehre umso eher etwas Wahres dran sein könnte. Schauen wir uns an, wie Varda Hasselmanns „Quelle“ die Kausalebene, den „Wohnort“ der Seelenfamilien, näher beschreibt:
„In der kausalen Welt gibt es das, was ihr als Angst kennt, nicht mehr. Und weil es keine Angst gibt, gibt es auch kein Leiden, keine Dualität und keinen Schmerz, der bei euch, wie ihr wisst, meistens aus dem Getrenntsein oder Getrenntwerden entsteht. Es gibt kein Leben und Sterben, kein Kranksein und Gesundsein. Es gibt nur Existenz in Liebe und aus dieser Liebe heraus eine Anteilnahme an den Konflikten und den Wachstumsschmerzen all jener, die noch in der Dualität gefangen sind.“ (Hasselmann, Varda; Schmolke, Frank: Welten der Seele, München 1993, S. 202)
Dabei werden die Seelenfamilien ihren ohnehin schon riesigen Erfahrungsschatz ein weiteres Mal ausdehnen, indem sie mit anderen Seelenfamilien zu noch größeren Entitäten fusionieren – bis sie schließlich in einem allerletzten Entwicklungsschritt die (Wieder-)Verschmelzung mit dem „göttlichen“ Ur-Geist (Tao) vollziehen:
Selbst aus der Warte solch hoch entwickelter Wesen wie „Michael“ und der „Quelle“ stellt also das All-Eine ein unbegreifliches Mysterium dar. Fest steht für die beiden nur, dass wir alle aus dem All-Einen stammen und auch dorthin zurückkehren werden.
Die erste Dichte beschreibt den Bewusstseinszustand der unbelebten Materie, bei der allenfalls ein dumpfes Gewahrsein sowie die Anforderung einer stabilen Existenz im Raum vorherrschen.
Die zweite Dichte ist diejenige der Pflanzen und Tiere. Sie erweitert den Bewusstseinsraum der ersten Dichte um ein Streben nach Wachstum, was sich unter anderem in der Fortpflanzung zeigt.