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Rätselhafte Anomalien

Telekinese im Beisein von Wissenschaftlern (4/4)
Überprüfung von Telekinese im Selbstexperiment


Wer den Zeugenaussagen derjenigen Wissenschaftler misstraut, die Nina Kulagina, Claus Rahn und John Chang untersuchten, könnte versuchen, sich durch eigene Experimente von der Realität des Phänomens "Telekinese" zu überzeugen. Wir erklären auf dieser Artikelseite, wie man sich dabei am besten anstellen sollte.


1) Praktische Vorbemerkungen und Erfahrungen aus unseren eigenen Selbstexperimenten

Sofern Sie keine Möglichkeit haben, Nina Kulagina, Claus Rahn, John Chang oder andere Menschen, die telekinetische Fähigkeiten für sich reklamieren, aus unmittelbarer Nähe zu überprüfen und ihren Experimenten beizuwohnen, bleibt Ihnen nur, den Berichten darüber zu vertrauen – oder auch nicht. Um sicherzugehen, ob an dem Phänomen der Telekinese wirklich etwas dran ist, gibt es keinen besseren Weg, als eigene Experimente durchzuführen. Glücklicherweise ist das sehr leicht möglich und kostet auch kein Geld. Alles, was Sie dazu brauchen, sind Zeit, Geduld, Ausdauer und Beharrlichkeit – und natürlich einen Gegenstand, den Sie bewegen möchten.

Für den Anfang wird immer empfohlen, mit möglichst leichten Objekten zu üben. Dahinter steckt die Vermutung, dass in Analogie zum Trägheitsprinzip der Physik das Bewegen leichter Objekte weniger „geistige“ Energie erfordert als das Bewegen schwerer Objekte. Versuchen Sie also nicht gleich Berge zu versetzen. Bauen Sie sich stattdessen ein PSI-Wheel. So nennt man die kleinen Papier-Schirme, die auf eine Nadelspitze gelegt werden, um darauf rotieren zu können. Die Trägheit dieses Papierschirms ist so gering, dass bereits kleinste Windstöße reichen, um es in Bewegung zu setzen. Eine simple Bastelanleitung für ein solches PSI-Wheel finden Sie im Internet (zum Beispiel im folgenden Video).

VIDEO: Bastel-Anleitung für PSI-Wheel

3:16 Minuten, deutsch

Ein Papier, eine Nadel und ein Radiergummi (als Standfuß) reichen aus, um ein PSI-Wheel zu basteln. Hier lernen Sie, wie ganau Sie das Papier falten müssen.

Leichte Objekte bringen andererseits einen entscheidenden Nachteil mit sich: Wenn bereits ein kleinster Luftzug reicht, um ein PSI-Wheel anzudrehen, wie kann man dann hundertprozentig sicher sein, dass eine beobachtete Bewegung auf geistigen Kräften basiert und nicht etwa auf einem ganz gewöhnlichen Windhauch, den man nur nicht bemerkt hat?

Auch wir bei Matrixwissen haben Selbstversuche mit PSI-Wheels durchgeführt. Dazu probierten wir verschiedene Techniken aus. So berichtet zum Beispiel unser Mitglied Frank:

"Als ich zum ersten Mal mit einem PSI-Wheel experimentiert hatte, positionierte ich meine rechte Hand etwa zehn Zentimeter neben mein selbstgebasteltes Rad. Die Handfläche zeigte zum PSI-Wheel hin und ich hielt sie leicht gekrümmt. Damit wollte ich geistige Energie, die möglicherweise in oder durch meinen Körper strömt, wie in einem Parabolspiegel bündeln und auf das Rad richten, damit es sich drehen möge. Ob die Theorie mit der Energieübertragung durch den Körper überhaupt stimmt oder nicht, war mir in dem Moment egal, ich wollte es einfach ausprobieren. Tatsächlich machte das Rad nach langer Wartezeit eine Viertelumdrehung. Noch mehrfach konnte ich diesen 'Erfolg' an jenem Abend wiederholen. Erstaunlicherweise konnte ich dabei jedoch keinerlei Systematik feststellen. Anders als bei physikalischen Experimenten war es nicht so, dass dieselben Ausgangsbedingungen immer zu denselben Ergebnissen führten. Ich konnte meine Hand und das PSI-Wheel zwanzigmal in dieselbe Ausgangsposition bringen, aber höchstens dreimal drehte sich etwas. Bei den anderen 17 Versuchen passierte nichts."

Nun kann es natürlich sein, dass Franks Hand bei den erfolgreichen Versuchen ein paar Millimeter weiter links oder rechts auf dem Tisch gelegen und genau das dann den entscheidenden Ausschlag gegeben hatte. Aber wäre dann nicht auch eine natürliche Erklärung denkbar? Vielleicht strahlte Franks Handfläche in der Nähe des PSI-Wheels Körperwärme ab, die die umgebende Luft erwärmte, was je nach Ausgangsposition seiner Hand einen Luftstrom bewirkte, der das Rad andrehte. Unlogisch wäre an dieser Erklärung nur, dass das Rad sich immer nur ganz kurz ein kleines Stück gedreht hatte und dann relativ plötzlich stehenblieb (bei einem späteren Versuch von Frank ohne Hände trat das gleiche Phänomen auf, siehe hierzu das folgende Video). Da eine Hand konstant Körperwärme abstrahlt, sollte man eigentlich erwarten, dass sich ein konstanter Luftstrom bildet und das Rad entsprechend länger dreht. Außerdem würde man erwarten, dass es nicht unvermittelt stoppt, sondern gemäß dem Trägheitsprinzip allmählich an Fahrt verliert und langsam „ausdreht“, sobald sich der Luftstrom legt.

VIDEO: Eigenes PSI-Wheel-Experiment

1:03 Minuten

Das Experiment fand privat und spontan ohne größere Vorbereitung (und deshalb auch ohne Glaskasten) während einer Arbeitspause statt. Dennoch ist es insbesondere wegen der Zick-Zack-Bewegungen eindrucksvoll. Wie sollten diese wechselnden Drehungen und abrupten Stopps durch natürliche Luftströme erklärbar sein?

Um physikalische Einflussfaktoren wie wärmeinduzierte Luftströme auszuschließen, versuchte Frank seine Experimente fortan einfach ohne Hand durchzuführen (und mit Atemschutzmaske zur Zurückhaltung der Atemluft), so wie im obigen Video. 

Was wir daran besonders irritierend finden, sind die Richtungswechsel. Denn physikalisch betrachtet waren die Rahmenbedingungen permanent gleich: Frank saß allein und regungslos in einem leeren Raum, dessen Fenster nach Norden ausgerichtet und verschlossen waren. Die Heizkörper waren ausgedreht, alle elektrischen Geräte (Computer, Raumbeleuchtung) ausgeschaltet und die Türe geschlossen.

Wenn der Körper als einzige Wärmequelle im Raum Luftströme verursacht haben sollte, wüssten wir nicht, warum sich diese Luftströme zunächst in die eine Richtung bewegen und sich nur wenige Sekunden später in die entgegengesetzte Richtung umkehren sollten, wie es in diesem Video zu sehen ist.

Um physikalische Einflussfaktoren noch besser ausschließen zu können, müsste man nun eigentlich noch einen Schritt weitergehen und einen Glaskasten über das PSI-Wheel stülpen, sodass wirklich überhaupt keine Möglichkeit mehr besteht, die Luft um das Rädchen herum versehentlich in Bewegung zu bringen.

Unser Kontakt zu "Grandmaster Wolf"

Sein selbst verliehener Name mag auf Außenstehende albern wirken, aber als Persönlichkeit ist Grandmaster Wolf einfach hochinteressant. Er ist ein ehemaliger Mönch, Mystiker, zertifizierter Hypnosetherapeut und Mentalist.  Nachdem Oliver Weis, Initiator von Matrixwissen.de, einige Videos von ihm im Internet gesehen hatte, die - sofern sie denn echt sind - einige beeindruckende Telekineseexperimente zeigen, hat er Kontakt mit GM Wolf aufgenommen, um ihn diesbezüglich zu interviewen. Aus diesem Kontakt sind inzwischen bereits vier ausführliche Interviews geworden, die ein recht authentisches Bild von GM Wolf zeichnen und die Sie auf unserem Youtube-Kanal ansehen können. Insbesondere das erste Video (und davon wiederum der erste Teil) behandelt schwerpunktmäßig das Thema Telekinese. Auch im dritten Interview wird zu Beginn ein interessantes Experiment mit einem Ballon in einem Ballon gezeigt. Beide Interviews haben wir darum hier verlinkt. 

VIDEO: Erstes Matrixwissen-Interview mit GM Wolf - Teil 1

58:31 Minuten, deutsche Übersetzung

Während der ersten 18 Minuten dieses ersten Interviews mit GM Wolf sehen Sie rechts im Video einige seiner Telekineseexperimente eingebunden, welche er auf seinem Youtube-Kanal hochgestellt hatte.

Ab Minute 51:05 erklärt GM Wolf, wie Telekinese aus seiner Sicht funktioniert.
Bei Minute 54:10 lässt GM Wolf scheinbar mittels Telekinese eine Glocke neben sich umfallen.
Ab Minute 56:00 geht GM Wolf darauf ein, warum er sich nicht verletzt, wenn er seine Hand über eine Flamme hält.

VIDEO: Drittes Matrixwissen-Interview mit GM Wolf

56:52 Minuten, deutsche Übersetzung

00:00 Fragen zum Ballon-Experiment, was ging da genau vor sich?
05:35 Kleinere Erfolge mit Fern-Telekinese-Experimenten, relevante Faktoren dabei, Erfolg zu haben
10:05 Welche Absicht verfolgt GM mit der Veröffentlichung seiner Telekinese-Videos?
13:10 Gibt es einen allumfassenden Sinn des Lebens und führt die Kenntnis darüber automatisch dazu, glücklich zu sein?
20:30 Gibt es sowas wie die den "richtigen Weg"?
25:05 Worauf sollte man bei einem guten spirituellen Lehrer achten?
28:30 Wie stehen Sie zum Thema Okkultismus?
36:10 Kann man Menschen, die sich aus Angst vor Neuem in einer Entwicklungsstagnation befinden, da raus helfen?
41:40 Wie geht man am besten mit dem Gefühl um, nicht gut genug zu sein?
47:35 Praktische Übung
51:45 Unterschiedliche Formen der Meditation, Meditationserfahrungen

2) Zur krümeligen Beweiskraft von Beweisvideos und Gegendemonstrationen

Grundsätzlich gilt natürlich, dass Videos an dieser Stelle nichts beweisen. Zwar können wir Ihnen versichern, dass zumindest bei unserem eigenen Video von Franks Experiment nichts gefälscht wurde. Frank hat auch bewusst am Ende der Aufnahme kurz in den Raum geschwenkt, die Kamera auf sich selbst gehalten und den Bereich unter dem Tisch gefilmt, sodass man sehen kann, was dort ist (nämlich nichts außer seinen Beinen). Dennoch können Sie als Außenstehender nie sicher sein, ob ein echt wirkendes Video nicht doch gefälscht ist.

Ein Beispiel für eine sehr gelungene und recht bekannte Fälschung finden Sie im nachstehenden Video. Der Urheber des Videos wollte damit demonstrieren, wie leicht man „Gläubige“ hereinlegen kann. Für die Fälschung wurden keine Spezialeffekte oder Videomanipulationen benutzt. Das Einzige, was manipuliert wurde, waren der Tisch und die kleine Plastikschüssel, auf der die Nadel befestigt wurde. In den Tisch und die Schüssel hatte der Videoproduzent ein nur stecknadelgroßes Loch hineingebohrt. Unter das Loch im Tisch platzierte er einen Schlauch, durch den ein Komplize außerhalb der Kamera hineinblies und damit das PSI-Wheel zum Drehen brachte.

VIDEO: Fake-Video mit PSI-Wheel

1:26 Minuten

Diese Fake-Video basiert auf einem simplen Trick: In der Tischplatte befindet sich ein kleines Loch, durch das ein Komplize Luft nach oben pumpt, sodass das Rädchen zu drehen beginnt.

Lassen Sie sich auf der anderen Seite nicht zu sehr von solchen Fake-Videos verunsichern: 

Die Tatsache, dass einige gewiefte Zauberkünstler es schafften, uns mit cleveren Tricks an der Nase herumzuführen, beweist nicht, dass Telekinese grundsätzlich nicht möglich sein kann, wie es Skeptiker gerne behaupten.

Einer dieser Skeptiker ist der Zauberkünstler „Sebastiano“, der auf seinem Kanal „Magic isn’t real“ dutzende von Videos veröffentlicht, in denen er echt wirkende paranormale Fähigkeiten mit trügerischen Zaubertricks nachstellt. Darunter befinden sich auch Videos, in denen er Telekinese vortäuscht (z.B. hier: https://www.youtube.com/watch?v=V7Ffiz-2tmo). Laut Kanalbeschreibung möchte er damit nachweisen, dass es paranormale Phänomene nicht gibt. Ihm scheint nicht bewusst zu sein, dass ihm das auf diese Weise unmöglich gelingen kann! Seine Videos beweisen im Grunde genommen gar nichts. Sie zeigen allenfalls, dass er ein sehr guter Zauberkünstler ist. Aus seinen Videos folgt aber nicht zwingend, dass deshalb auch John Chang, Claus Rahn und Nina Kulagina getäuscht haben müssen. Nur weil „Sebastiano“ keine telekinetischen Fähigkeiten besitzt und auf Tricks zurückgreift, lässt sich daraus nicht logisch ableiten, dass niemand sonst telekinetische Fähigkeiten haben kann. Nur weil es jemand schafft, künstlich für eine nasse Straße zu sorgen, indem er sie trickreich und heimlich mit einem Schlauch bewässert, folgt daraus ja auch nicht, dass es keinen echten Regen geben kann.

Letztlich sind naive „Gläubige“ und übereifrige „Skeptiker“ gleichermaßen verbohrt. Um herauszufinden, ob Telekinese wirklich funktioniert, helfen darum keine Videos, sondern nur eigene Experimente. Dabei gibt es leider kein Patentrezept. Was die konkreten „mentalen Techniken“ angeht, mit denen man so ein PSI-Wheel in Bewegung setzen könnte, existieren keine allgemein anerkannten Theorien. Wissenschaftlich betrachtet gibt es ja noch nicht einmal eine Bestätigung dafür, dass Telekinese als reales Phänomen überhaupt existiert. Das Einzige, worauf Sie zurückgreifen könnten, sind Tipps von Praktikern, die behaupten, über telekinetische Fähigkeiten zu verfügen. Darauf aufbauend wollen wir Ihnen zum Abschluss dieser Artikelseite gerne einige Ideen mitgeben, wie Sie bei Ihren Experimenten vorgehen könnten.

3) Tipps und Techniken: Wie dreht man ein PSI-Wheel an?

Eine mögliche Technik bedient sich der Vorstellungskraft: Visualisieren Sie Energiestrahlen, die Sie von Ihren Händen, von Ihrer Brust oder von Ihren Augen auf das Rädchen aussenden, um es zu bewegen. Variieren Sie gedanklich zwischen kräftigen und weichen Strahlen. Probieren Sie gerne verschiedene Farben aus.

Eine andere Technik stützt sich auf Willenskraft: Wiederholen Sie in Ihren Gedanken stetig den Wunsch, dass sich das Rad drehen möge. Sie könnten das Rad auch lieb darum bitten, Ihrem Wunsch zu entsprechen. Oder Sie fordern es entschlossen und ermutigend dazu auf. Eine weitere Technik besteht darin, sich innerweltlich mit dem Rad zu verbinden und es nicht mehr als getrenntes Objekt wahrzunehmen.

Unsere Empfehlung an Sie lautet, all diese Techniken einfach mal auszuprobieren, auch wenn Sie überhaupt keine theoretische Erklärung dafür haben, wann wieso welche Technik wie funktionieren sollte. Für unseren Teil haben wir in unseren Experimenten nie eine Systematik bezüglich möglicher Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge ausmachen können. Man kann nicht behaupten, dass sich das PSI-Wheel immer dann in Bewegung setzt, wenn man sich vorstellt, noch stärkere Energiestrahlen auf das Rädchen zu richten oder wenn man es gedanklich noch intensiver anfleht. Anders als in der gewöhnlichen Physik scheint hier keine mechanistische Kausalität vorzuliegen. Mal klappte es und mal klappte es nicht. Und wir wissen nicht wirklich, woran das jeweils gelegen hat. Mitunter hatte man sogar den Eindruck, die Reaktion des Rädchens auf eine mentale Anstrengung erfolgte zeitversetzt. Aber auch das geschah nicht deutlich genug, als dass man hieraus eine Regel ableiten könnte.

Einfacher fällt es, zwei Faktoren zu benennen, die ein Gelingen solcher Experimente stets zuverlässig verhindern: Stress und fehlende Überzeugung. Wenn man genervt oder unter Zeitdruck war, nicht die richtige Lust verspürte oder einfach das Gefühl hatte, dass es ohnehin nicht funktionieren würde, drehte sich das Rad nach unserer Erfahrung auch nicht. Erfolgreiche Versuche stellten sich nur dann (aber nicht immer!) ein, wenn man sich vollkommen entspannt und mit viel Muße dem PSI-Wheel zugewandt hatte und dabei die innere Überzeugung aufbrachte, dass das Experiment gelingen würde.

Ein entspannter Geisteszustand und eine positive Erwartungshaltung könnten also zuträgliche Einflussfaktoren für das Gelingen von Telekinese darstellen. Vielleicht sind sie sogar notwendige (aber nicht hinreichende) Bedingungen. Und vielleicht gilt das auch für viele weitere übersinnliche Phänomene wie zum Beispiel für das “Sehen ohne Augen“, das auf der nächsten Artikelseite thematisiert wird.

Wenn das stimmt, zöge das eine bedeutsame Schwierigkeit nach sich, solche Phänomene wissenschaftlich beweisen zu wollen.

Damit etwas als wissenschaftlich bewiesen gilt, muss es unter Laborbedingungen beliebig oft reproduziert werden können (siehe hierzu unsere Arikelseite: "Wann gilt etwas als wissenschaftlich bewiesen?"). Damit sich Telekinese oder andere übersinnliche Phänomene reproduzieren lassen, müssten sich die Probanden nach dem hier vermuteten Zusammenhang jedes Mal vollkommen gelöst und entspannt fühlen. Darüber hinaus sollten die Probanden und am besten auch die Experimentatoren keine Zweifel am Gelingen des Experimentes hegen. In einem Labor voller skeptischer Wissenschaftler dürfte das schwierig werden.
Diese Erfahrung haben auch die Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität in München machen müssen, die in den 1970er Jahren die Fähigkeiten von Claus Rahn untersuchten: „Ich bin übel dran: Ich kann nicht immer“, soll Claus Rahn gesagt haben. Und so fanden die Experimente mitunter zu weit vorgerückter Stunde in den Privatwohnungen der Professoren statt, wo Claus Rahn seine Gastgeber in zwangloser Feierabendatmosphäre von seinen Fähigkeiten überzeugen konnte (siehe hierzu unsere Artikelseite zu Claus Rahn).

Für Ihre Selbstexperimente bedeutet das: Sorgen Sie für ein entspanntes Ambiente. Nehmen Sie sich Zeit. Und gehen Sie mit einer optimistischen Grundhaltung an die Sache heran. 

Versuchen Sie des Weiteren, physikalische Störfaktoren auszuschließen. Das ist das A und O, wenn Sie keiner Selbsttäuschung erliegen wollen. Konkret heißt das: Schließen Sie Fenster und Türen. Achten Sie darauf, dass es in der Nähe des PSI-Wheels keine Wärmequellen gibt. Halten Sie lieber keine Hand neben das PSI-Wheel sondern belassen Sie es beim Augenkontakt. Oder nehmen Sie einfach mehr Abstand ein und versuchen Sie, eine Drehbewegung aus der Ferne zu bewirken. Am sichersten wäre es natürlich, einen Glasbehälter über Ihr PSI-Wheel zu stülpen. Vielleicht schaffen es Ihre telekinetischen Kräfte ja, durch diesen Glasbehälter hindurch zu wirken.

4) Weiterführende Informationen und Buchtipps