Wer den Zeugenaussagen derjenigen Wissenschaftler misstraut, die Nina Kulagina, Claus Rahn und John Chang untersuchten, könnte versuchen, sich durch eigene Experimente von der Realität des Phänomens "Telekinese" zu überzeugen. Wir erklären auf dieser Artikelseite, wie man sich dabei am besten anstellen sollte.
3:16 Minuten, deutsch
Ein Papier, eine Nadel und ein Radiergummi (als Standfuß) reichen aus, um ein PSI-Wheel zu basteln. Hier lernen Sie, wie ganau Sie das Papier falten müssen.
Auch wir bei Matrixwissen haben Selbstversuche mit PSI-Wheels durchgeführt. Dazu probierten wir verschiedene Techniken aus. So berichtet zum Beispiel unser Mitglied Frank:
"Als ich zum ersten Mal mit einem PSI-Wheel experimentiert hatte, positionierte ich meine rechte Hand etwa zehn Zentimeter neben mein selbstgebasteltes Rad. Die Handfläche zeigte zum PSI-Wheel hin und ich hielt sie leicht gekrümmt. Damit wollte ich geistige Energie, die möglicherweise in oder durch meinen Körper strömt, wie in einem Parabolspiegel bündeln und auf das Rad richten, damit es sich drehen möge. Ob die Theorie mit der Energieübertragung durch den Körper überhaupt stimmt oder nicht, war mir in dem Moment egal, ich wollte es einfach ausprobieren. Tatsächlich machte das Rad nach langer Wartezeit eine Viertelumdrehung. Noch mehrfach konnte ich diesen 'Erfolg' an jenem Abend wiederholen. Erstaunlicherweise konnte ich dabei jedoch keinerlei Systematik feststellen. Anders als bei physikalischen Experimenten war es nicht so, dass dieselben Ausgangsbedingungen immer zu denselben Ergebnissen führten. Ich konnte meine Hand und das PSI-Wheel zwanzigmal in dieselbe Ausgangsposition bringen, aber höchstens dreimal drehte sich etwas. Bei den anderen 17 Versuchen passierte nichts."
Nun kann es natürlich sein, dass Franks Hand bei den erfolgreichen Versuchen ein paar Millimeter weiter links oder rechts auf dem Tisch gelegen und genau das dann den entscheidenden Ausschlag gegeben hatte. Aber wäre dann nicht auch eine natürliche Erklärung denkbar? Vielleicht strahlte Franks Handfläche in der Nähe des PSI-Wheels Körperwärme ab, die die umgebende Luft erwärmte, was je nach Ausgangsposition seiner Hand einen Luftstrom bewirkte, der das Rad andrehte. Unlogisch wäre an dieser Erklärung nur, dass das Rad sich immer nur ganz kurz ein kleines Stück gedreht hatte und dann relativ plötzlich stehenblieb (bei einem späteren Versuch von Frank ohne Hände trat das gleiche Phänomen auf, siehe hierzu das folgende Video). Da eine Hand konstant Körperwärme abstrahlt, sollte man eigentlich erwarten, dass sich ein konstanter Luftstrom bildet und das Rad entsprechend länger dreht. Außerdem würde man erwarten, dass es nicht unvermittelt stoppt, sondern gemäß dem Trägheitsprinzip allmählich an Fahrt verliert und langsam „ausdreht“, sobald sich der Luftstrom legt.
1:03 Minuten
Das Experiment fand privat und spontan ohne größere Vorbereitung (und deshalb auch ohne Glaskasten) während einer Arbeitspause statt. Dennoch ist es insbesondere wegen der Zick-Zack-Bewegungen eindrucksvoll. Wie sollten diese wechselnden Drehungen und abrupten Stopps durch natürliche Luftströme erklärbar sein?
58:31 Minuten, deutsche Übersetzung
Während der ersten 18 Minuten dieses ersten Interviews mit GM Wolf sehen Sie rechts im Video einige seiner Telekineseexperimente eingebunden, welche er auf seinem Youtube-Kanal hochgestellt hatte.
Ab Minute 51:05 erklärt GM Wolf, wie Telekinese aus seiner Sicht funktioniert.
Bei Minute 54:10 lässt GM Wolf scheinbar mittels Telekinese eine Glocke neben sich umfallen.
Ab Minute 56:00 geht GM Wolf darauf ein, warum er sich nicht verletzt, wenn er seine Hand über eine Flamme hält.
56:52 Minuten, deutsche Übersetzung
00:00 Fragen zum Ballon-Experiment, was ging da genau vor sich?
05:35 Kleinere Erfolge mit Fern-Telekinese-Experimenten, relevante Faktoren dabei, Erfolg zu haben
10:05 Welche Absicht verfolgt GM mit der Veröffentlichung seiner Telekinese-Videos?
13:10 Gibt es einen allumfassenden Sinn des Lebens und führt die Kenntnis darüber automatisch dazu, glücklich zu sein?
20:30 Gibt es sowas wie die den "richtigen Weg"?
25:05 Worauf sollte man bei einem guten spirituellen Lehrer achten?
28:30 Wie stehen Sie zum Thema Okkultismus?
36:10 Kann man Menschen, die sich aus Angst vor Neuem in einer Entwicklungsstagnation befinden, da raus helfen?
41:40 Wie geht man am besten mit dem Gefühl um, nicht gut genug zu sein?
47:35 Praktische Übung
51:45 Unterschiedliche Formen der Meditation, Meditationserfahrungen
1:26 Minuten
Diese Fake-Video basiert auf einem simplen Trick: In der Tischplatte befindet sich ein kleines Loch, durch das ein Komplize Luft nach oben pumpt, sodass das Rädchen zu drehen beginnt.
Eine andere Technik stützt sich auf Willenskraft: Wiederholen Sie in Ihren Gedanken stetig den Wunsch, dass sich das Rad drehen möge. Sie könnten das Rad auch lieb darum bitten, Ihrem Wunsch zu entsprechen. Oder Sie fordern es entschlossen und ermutigend dazu auf. Eine weitere Technik besteht darin, sich innerweltlich mit dem Rad zu verbinden und es nicht mehr als getrenntes Objekt wahrzunehmen.
Unsere Empfehlung an Sie lautet, all diese Techniken einfach mal auszuprobieren, auch wenn Sie überhaupt keine theoretische Erklärung dafür haben, wann wieso welche Technik wie funktionieren sollte. Für unseren Teil haben wir in unseren Experimenten nie eine Systematik bezüglich möglicher Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge ausmachen können. Man kann nicht behaupten, dass sich das PSI-Wheel immer dann in Bewegung setzt, wenn man sich vorstellt, noch stärkere Energiestrahlen auf das Rädchen zu richten oder wenn man es gedanklich noch intensiver anfleht. Anders als in der gewöhnlichen Physik scheint hier keine mechanistische Kausalität vorzuliegen. Mal klappte es und mal klappte es nicht. Und wir wissen nicht wirklich, woran das jeweils gelegen hat. Mitunter hatte man sogar den Eindruck, die Reaktion des Rädchens auf eine mentale Anstrengung erfolgte zeitversetzt. Aber auch das geschah nicht deutlich genug, als dass man hieraus eine Regel ableiten könnte.
Einfacher fällt es, zwei Faktoren zu benennen, die ein Gelingen solcher Experimente stets zuverlässig verhindern: Stress und fehlende Überzeugung. Wenn man genervt oder unter Zeitdruck war, nicht die richtige Lust verspürte oder einfach das Gefühl hatte, dass es ohnehin nicht funktionieren würde, drehte sich das Rad nach unserer Erfahrung auch nicht. Erfolgreiche Versuche stellten sich nur dann (aber nicht immer!) ein, wenn man sich vollkommen entspannt und mit viel Muße dem PSI-Wheel zugewandt hatte und dabei die innere Überzeugung aufbrachte, dass das Experiment gelingen würde.
Ein entspannter Geisteszustand und eine positive Erwartungshaltung könnten also zuträgliche Einflussfaktoren für das Gelingen von Telekinese darstellen. Vielleicht sind sie sogar notwendige (aber nicht hinreichende) Bedingungen. Und vielleicht gilt das auch für viele weitere übersinnliche Phänomene wie zum Beispiel für das “Sehen ohne Augen“, das auf der nächsten Artikelseite thematisiert wird.
Damit etwas als wissenschaftlich bewiesen gilt, muss es unter Laborbedingungen beliebig oft reproduziert werden können (siehe hierzu unsere Arikelseite: "Wann gilt etwas als wissenschaftlich bewiesen?"). Damit sich Telekinese oder andere übersinnliche Phänomene reproduzieren lassen, müssten sich die Probanden nach dem hier vermuteten Zusammenhang jedes Mal vollkommen gelöst und entspannt fühlen. Darüber hinaus sollten die Probanden und am besten auch die Experimentatoren keine Zweifel am Gelingen des Experimentes hegen. In einem Labor voller skeptischer Wissenschaftler dürfte das schwierig werden.
Diese Erfahrung haben auch die Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität in München machen müssen, die in den 1970er Jahren die Fähigkeiten von Claus Rahn untersuchten: „Ich bin übel dran: Ich kann nicht immer“, soll Claus Rahn gesagt haben. Und so fanden die Experimente mitunter zu weit vorgerückter Stunde in den Privatwohnungen der Professoren statt, wo Claus Rahn seine Gastgeber in zwangloser Feierabendatmosphäre von seinen Fähigkeiten überzeugen konnte (siehe hierzu unsere Artikelseite zu Claus Rahn).