Burkhard Heim (1925-2001) gilt unter seinen Anhängern als eines der größten wissenschaftlichen Genies des 20. Jahrhunderts. Gelegentlich wird er auf eine Stufe mit Albert Einstein gehoben – und doch ist er einer breiten Öffentlichkeit völlig unbekannt. Auch in akademischen Fachkreisen nimmt man von Burkhard Heim keine Notiz. Wer war dieser Burkhard Heim? Und was hat es mit seinem 6-dimensionalen Weltbild auf sich?
Bildquelle: https://heim-theory.com/ (mit freundlicher Genehmigung von Dipl. Ing. Hannes Schmid)
Seinen Abschluss als Diplom-Physiker an der Universität Göttingen erlangte Heim nur dank der großen Unterstützung durch seinen Vater Heinrich und seine Frau Greta, die ihm laut aus Büchern vorlasen. Um schreiben zu können, ließ sich Heim außerdem seine Unterarmstümpfe operativ in Spaltarme umwandeln. Dabei wurden seine Unterarme vom Ende her „eingeschnitten“, sodass Elle und Speiche wie eine Art Greifer einen Stift oder ein Stück Kreide halten konnten. Trotzdem war an einen normalen Forscheralltag in einem akademischen Umfeld nicht zu denken. Bereits der Austausch mit Fachkollegen gestaltete sich infolge der massiven Seh- und Hörschädigung als ein kaum zu überwindendes Hindernis.
Das Gesamtwerk Burkhard Heims lässt sich ohne Kenntnis höherer Mathematik und ohne profundes Vorwissen im Bereich der Quantenphysik und der Relativitätstheorie nicht durchdringen. Glücklicherweise haben sich inzwischen verschiedene Autoren um verständlichere Einführungen in seine Theorie bemüht. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der Physiker Illobrand von Ludwiger (1937-2023), ein langjähriger Freund und Weggefährte Burkhard Heims. Seine beiden Veröffentlichungen „Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim“ sowie „Unsere sechsdimensionale Welt“ liegen den nun anstehenden Betrachtungen ebenso zugrunde wie die online frei verfügbaren Heim-Einführungen von Dr. Wolfgang Ludwig, Prof. Ernst Senkowski und Horst Willigmann. Als hilfreich erweist sich auch Prof. Arnim Bechmanns mit zahlreichen schematischen Illustrationen gespicktes Buch „Zugänge zu Burkhard Heims einheitlicher Beschreibung der Welt“. Dessen Untertitel „Mutmaßungen und Annäherungen“ verrät bereits, dass der Autor hier keine vertiefende Facharbeit, sondern eher eine mit eigenen Interpretationen versehene Zusammenfassung vorgelegt hat. All diese und weitere Quellen finden Sie am Ende dieser Artikelseite im Abschnitt "Weiterführende Informationen und Buchtipps".
In beiden Fällen ermöglicht die Steuerung aus der Dimension X6 die Verwirklichung von Strukturmöglichkeiten (X5) im Raum (X1 bis X3). Diese Verwirklichung und Entwicklung möglicher Strukturformen im Raum geschieht vermittels der Zeit (X4). Die Zeitdimension stellt insofern eine Art Schnittpunkt dar: Die Zieldynamik aus X6 aktualisiert und modifiziert die räumlichen Manifestationen (X1-X3) von möglichen Strukturen (X5) im Zeitverlauf (X4). Oder anders ausgedrückt: Damit eine räumlich ausgedehnte Struktur (zum Beispiel eine Pflanze) in eine andere mögliche Struktur überführt werden kann (zum Beispiel wächst oder Blüten treibt), muss Zeit vergehen. Nur dann kann X6 seine Wirkung entfalten.
Sollten Sie also beschließen, diese Artikelseite zu Ende zu lesen, zeigt sich darin eine Zieldynamik (X6). Diese Absicht ist nichts Räumliches (X1 bis X3) und spiegelt als solche auch keine Struktur (X5) wider. Sie tritt aber in einem bestimmten Zeitfenster (X4) auf und kann in diesem Zeitfenster laufend die Strukturen im Raum anpassen beziehungsweise aktualisieren. Sie führt zum Beispiel dazu, dass sich Ihre Augen fortwährend von links nach rechts und von oben nach unten bewegen.